Arbeitsgemeinschaft für ost- und westpreußische Landeskunde der Universität München


im Hilbert-Auditorium der Kaliningrader Staatlichen Universität (jetzt Russische Staatliche Immanuel-Kant-Universität) am 28. April 2000
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V E R E I N B A R U N G

über die Zusammenarbeit

zwischen der

Universität Kaliningrad

und der

Ludwig-Maximilians-Universität München


I.

Im ständigen Bemühen, das gegenseitige Verständnis und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern, kommen die Universität Kaliningrad und die Ludwig- Maximilians-Universität München überein, auf allen Wissensgebieten, für die ein gemeinsames Interesse besteht, zusammenzuarbeiten, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten auszutauschen, gemeinsame Forschungsprojekte und wissenschaftliche Veranstaltungen durchzuführen und durch den Austausch von Publikationen, Lehrmaterial etc. die wissenschaftliche Kooperation zu vertiefen.

II.

Beide Hochschulen erklären sich bereit, die Gäste der Partnerhochschule während ihres Gastaufenthaltes nach besten Kräften zu unterstützen. Finanzielle Verpflichtungen werden dadurch für die Hochschulen nicht begründet. Der Austausch erfolgt aufgrund schriftlicher Einladungen, in denen die Einzelheiten des Gastaufenthaltes jeweils festgelegt werden.

III.

Die Zahl der auszutauschenden Wissenschaftler und Studenten sowie die finanziellen Bedingungen für deren Unterbringung und die damit zusammenhängenden Fragen werden jeweils im Einzelfall gesondert vereinbart.

IV.

Aufgrund dieser Vereinbarung wird ein Arbeitsprogramm für die Zusammenarbeit erstellt, das jedes Jahr aktualisiert werden soll.

V.

Die beiden Hochschulen werden sich bemühen, von der Partnerhochschule gewünschte Kontakte zu anderen Einrichtungen der Forschung und Lehre sowie zu Wirtschaft und Industrie im Heimatland zu vermitteln.

VI.

Jede der beiden Hochschulen benennt einen Hochschullehrer als Beauftragten für die Entwicklung der Zusammenarbeit. Darüber hinaus wird angestrebt, daß die jeweiligen Rektoren beziehungsweise Präsidenten der Hochschulen persönlichen Kontakt zueinander halten.

VII.

Änderungen dieser Vereinbarung bedürfen der schriftlichen Zustimmung der beiden Hochschulen.

VIII.

Jeder Vertragspartner kann die vorliegende Vereinbarung unter Einhaltung einer Frist von einem halben Jahr kündigen.

IX.

Diese Vereinbarung ist in deutscher und russischer Sprache abgefaßt. Beide Fassungen sind gleichermaßen verbindlich.





Kaliningrad, den 28. 2. 1995 München, den 15. 3. 1995
Prof. Dr. G. M. Fjodorow Prof. Dr. Andreas Heldrich
Rektor der Rektor der
Universität Kaliningrad Ludwig-Maximilians-Universität München

Rudolf Fritsch (fritsch@rz.mathematik.uni-muenchen.de) 1. September 1997