Arbeitsgemeinschaft für
Ost- und Westpreußische Landeskunde

Gliederung


Aktuelles

DIES ACADEMICUS in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens
Königsberger Kulturmagnet
Ludwig Goldstein (1867-1943): Zeuge Ostpreußens im Reich
Beginn: 16.00 Uhr - Ende: 20.00 Uhr

Programm

Priv.-Doz. Dr. phil. Heinz Starkulla jr.: Unter den ostpreußischen Journalisten an führender Stelle - Die Königsberger Hartungsche Zeitung und ihr Feuilletonchef

Prof. Dr. h.c. Guy Stern, PhD, Distinguished Professor emeritus: Verdienst um die geistige Verbundenheit Ostpreußens mit dem Reiche - Was der Gründer und Vorsitzende des Königsberger Goethebundes für die deutsche Kultur geleistet hat

Julia Schweisthal: Von gestern auf heute zum geistig-seelischen Tod verurteilt - Über die Ausgrenzung eines bekennenden Deutschen als „Halbjude“ im Dritten Reich

Moderation: Prof. Dr. phil. Andreas Otto Weber

Zwischen den Vorträgen kleine Pause und Gelegenheit zur Diskussion
anschließend kleiner Empfang

Hörsaal B001 Universitätsgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität Öttingenstraße 67, 80538 München
Anmeldung erbeten an: poststelle@hdo.bayern.de

Zum Thema
Im Wort Journalist steckt der Tag; davon kündet auch die alte deutsche Bezeichnung Tagesschriftsteller. Und kaum ein Journalist bleibt über den Tag hinaus bekannt. Von dem vor 150 Jahren geborenen Ludwig Goldstein dürfte heute kaum jemand wissen.
Wenn wir heute an ihn erinnern, dann soll damit eines Mannes gedacht werden, in dessen Person sich drei bedenkenswerte Kreise kreuzen:
Jahrzehntelang hat er an der bedeutendsten ostpreußischen Zeitung das Kulturressort versehen, darüber hinaus wichtige landeskundliche Forschungen veröffentlicht und den Wiederaufbau nach dem 1. Weltkrieg gefördert.
Mit dem Königsberger Goethebund hat er ungezählten jungen Künstlern, Schriftstellern zumal, den Weg zum Publikum geöffnet, aber auch Berühmte nach Ostpreußen geholt.
Als die Nationalsozialisten Deutschland regierten, wurde der Mann, der mehr als die meisten für deutsche Kultur und für das geistige Leben Ostpreußens getan hat und der sich zeitlebens durch und durch als Deutscher fühlte, als Judenmischling geächtet.
So bleibt sein Leben ein Mahnmal dafür, was Kommunikationsvermittlung an Werten schafft, und was durch die Verweigerung menschlichen Miteinanders in friedlicher Kommunikation zerstört wird.
Vorsitzender Priv.-Doz. Dr. Heinz Starkulla (Kommunikationswissenschaft)
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Ludwig-Maximilians-Universität
Oettingenstraße 67
80538 München
Raum AU116
Tel: +49 89 2180-9404
Fax: +49 89 2180-9429
eMail: starkulla@ifkw.lmu.de
Stellvertreter
und Schriftführer:
Prof. Dr. Dr.h.c. mult. Rudolf Fritsch (Mathematik, vornehmlich Didaktik der Mathematik)
email: fritsch@math.lmu.de
Mitglieder: Prof. Dr. Jürgen Batt Angewandte Mathematik)
Prof. Dr. Petra E. Dorsch-Jungsberger (Internationale Kommunikation)
Prof. Dr. Werner Gumpel (Wirtschaft und Gesellschaft Südosteuropas)
Prof. Dr. Andreas Kühne (Geschichte der Naturwissenschaften)
Prof. Dr. Arno Mentzel-Reuters (Monumenta Germaniae Historica)

Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der
beide erreichbar unter der Anschrift:  Ferdinand-Schulz-Allee / Am Tower 3 
D-85764 Oberschleissheim 
Telefon: +49 89 315 25 13 
Telefax: +49 89 315 30 09 
Darüber hinaus bestehen Beziehungen zum

Veröffentlichungen:

Die Vorträge, die auf Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft gehalten werden, werden im allgemeinen in der Buchreihe abgedruckt. Bisher sind 7 Bände erschienen. Soweit noch vorhanden, können einzelne Bände bei der Ost- und Westpreußenstiftung in Bayern erworben werden. Alle Bände sind sowohl in der als auch in der vorhanden. Eigenständig sind erschienen: