Department Mathematik
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Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik

Das Mathematische Institut bietet seit dem Wintersemester 2010/2011 einen Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik an.

Einführungsveranstaltung:

Im Rahmen der Orientierungsphase findet in der letzten Semesterferienwoche eine Einführungsveranstaltung für beginnende Wirtschaftsmathematikstudenten statt.

Kurzbeschreibung

Das Studium der Wirtschaftsmathematik ist ein Mathematikstudiengang, in dem  grundlegende Strukturen und Techniken eingeführt werden, die zur Analyse und Lösung mathematischer Probleme befähigen, wie sie in der Finanz- und Versicherungswirtschaft auftreten. In das Studium sind daher einschlägige Lehrveranstaltungen, der >>> Finanz- und Versicherungsmathematik, der Wirtschaftswissenschaften und der Statistik integriert. Zusätzlich lernen die Studierenden mit Hilfe numerischer Methoden, abstrakte mathematische Lösungsverfahren entsprechend am Computer umzusetzen.

Das attraktive Beschäftigungsfeld der Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsmathematik umfasst insbesondere die Finanz- und Versicherungswirtschaft, d.h. Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen usw. Der Bedarf der Wirtschaft an hochqualifizierten, interdisziplinär ausgebildeten Fachkräften mit Kernkompetenzen im Bereich der Mathematik, sowie profunden Kenntnissen in der Statistik und in den Wirtschaftswissenschaften ist groß und stetig zunehmend.

Was unterscheidet den Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik der LMU von anderen Wirtschaftsmathematikstudiengängen? Im Vergleich zu vielen anderen Wirtschaftsmathematikstudiengängen, zum Beispiel an Fachhochschulen, setzt der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik an der LMU einen stärkeren Fokus auf die mathematische Allgemeinbildung. Die mathematische Ausbildung in diesem Studiengang ist vergleichbar mit der des Bachelorstudiums Mathematik. Daher richtet sich dieser Studiengang an Kandidaten, für die auch ein Mathematikstudium in Frage käme und die zusätzlich an einer wirtschaftlichen Ausrichtung interessiert sind.

Anforderungsprofil an potentielle Studierende

Die Kandidatin/der Kandidat sollte ein großes Interesse und Freude an der Mathematik haben. Die Fähigkeit zu strukturellem Denken und Arbeiten sind unerlässlich für ein erfolgreiches Studium. Im Gegensatz zum rechenintensiven Mathematikunterricht in Schulen wird im Mathematikstudium ein hohes Abstraktionsvermögen und ein Verständnis des logischen Aufbaus der Mathematik verlangt, insbesondere von Beweistechniken. Daher starten viele Studienanfänger mit falschen Vorstellungen in den Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik. Um zu entscheiden, ob Sie für diesen Studiengang geeignet sind, sollten Sie sich fragen, ob für Sie auch ein Mathematikstudium in Frage käme. Wenn Sie diese Frage bejahen und zusätzlich an quantitativen Problemstellungen in der Wirtschaft interessiert sind, ist der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik eine gute Alternative.

Eignungsselbsttest

Zur Einschätzung Ihrer Eignung für diesen Studiengang dient der folgende

Selbsttest.

Studienablauf

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik führt in der Regelstudienzeit von 6 Semestern zu einem berufsqualifizierenden Abschluss. Er besteht aus 19 Pflicht- sowie 2 Wahlpflichtveranstaltungen, die aus 21 angebotenen Wahlpflichtveranstaltungen ausgewählt werden können, und schließt mit einer Bachelorarbeit ab. Die einführenden Mathematikvorlesungen finden gemeinsam mit dem Bachelor Mathematik statt.  Am Ende des ersten Semesters gibt es eine Grundlagen und Orientierungsprüfung (GOP). Im Rahmen dieses Bachelorstudiengangs sind insgesamt 180 Punkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS-Punkte) zu erwerben. Dies erfolgt durch Bestehen der zu den einzelnen Lehrveranstaltungen gehörenden Prüfungen sowie durch erfolgreiches Bearbeiten der Bachelorarbeit, wobei jeweils eine gewisse Anzahl von ECTS-Punkten erworben wird.

Voranmeldung

Das Studium im Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik kann nur im Wintersemester aufgenommen werden und setzt eine Voranmeldung voraus. Zur Voranmeldung übermitteln Sie uns bitte ein etwa eine Seite langes Motivationsschreiben, in dem Sie sich kurz vorstellen und beschreiben, warum Sie den Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik studieren wollen. Bitte senden Sie dieses Schreiben zusammen mit dem Anmeldevordruck bis zum 15. Juli an folgende Adresse:

Mathematisches Institut der Universität München
Kontaktstelle für Studierende der Mathematik
Voranmeldung Bachelor Wirtschaftsmathematik
Theresienstraße 39
80333 München

Alternativ können Sie die Online-Voranmeldung verwenden.

Nach Eingang Ihrer Voranmeldung erhalten Sie zeitnah nach dem 15. Juli, rechtzeitig zu den Einschreibungsterminen, ein Schreiben, mit dem Sie sich in den Studiengang einschreiben können. Die Einschreibung in den Studiengang erfolgt dann zentral bei den entsprechenden Stellen. Bei Fragen und Unklarheiten bezüglich der Immatrikulation (Ablauf der Anmeldung, formale Voraussetzungen, usw.) wenden Sie sich bitte an den Studien-Informations-Service (SIS).

Lehrveranstaltungen im Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik:

Die genauen Termine der Lehrveranstaltungen können Sie dem

entnehmen. Bitte beachten Sie, dass die in LSF vorhandene Belegfunktion im Rahmen von Lehrveranstaltungen der Mathematik zur Zeit nicht eingesetzt wird. Den genauen Anmeldevorgang - sofern erforderlich - erfahren Sie zu Beginn der jeweiligen Vorlesung. Allgemeine Informationen zu den Inhalten finden Sie im Modulhandbuch (PO 2011, 2015).

Prüfungsangelegenheiten:

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

Die Modulprüfung zur Vorlesung Analysis einer Variablen ist eine Grundlagen und Orientierungsprüfung (GOP). Sie ist eine erste und frühzeitige Orientierung für die Studierenden, ob sie den Anforderungen des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsmathematik voraussichtlich gerecht werden. Die GOP muss bis zum Ende des ersten Fachsemesters bestanden sein. Wurde die GOP nicht bestanden, kann sie einmal im nächstmöglichen regulären Termin wiederholt werden. Das heißt, die GOP gilt als erstmalig nicht bestanden, wenn sie am Ende des ersten Fachsemesters (= 31.3. des jeweiligen Jahres) nicht bestanden ist und kein nicht vom Studierenden selbst zu vertretender Grund wie Krankheit vorliegt. Die GOP ist endgültig nicht bestanden, wenn sie am Ende des dritten Fachsemesters (= 31.3. des darauffolgenden Jahres) nicht bestanden ist (und kein nicht vom Studierenden zu vertretender Grund wie Krankheit vorliegt). Die Studierenden im zweiten Fachsemester, die die GOP noch nicht bestanden haben, dürfen an der Nachholklausur zur Analysis einer Variablen (GOP) teilnehmen; diese gilt aber nicht als der einmalig erlaubte Wiederholungsversuch. Bei erfolgreichem Ablegen dieser Nachholklausur ist die GOP natürlich auch bestanden. An der Nachholklausur zur Analysis einer Variablen (GOP) im vierten Fachsemester dürfen Studierende, die die GOP noch nicht bestanden haben, nur dann teilnehmen, wenn sie an mindestens einer der vorhergehenden drei GOP-Klausuren aus nicht selbst zu vertretendem Grund (typischerweise: nachgewiesene Krankheit) nicht teilnehmen konnten und einen Antrag (mit Belegen als Anlage) auf Fristverlängerung bei der Kontaktstelle für Studierende der Mathematik gestellt haben. Hier finden Sie ein Beispiel für die GOP wie Sie im Wintersemester 2012/13 zu absolvieren war.

Praktikum

Laut Prüfungs- und Studienordnung von 2011 müssen Studierende des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsmathematik ein Betriebspraktikum (Modul P15.2) absolvieren. (Dies gilt nicht für Studierende, welche nach der Prüfungs- und Studienordnung von 2010 oder von 2015 studieren. Für letztere ist das Praktikum (Modul WP8) optional.) Dieses Betriebspraktikum ist eine berufspraktische Tätigkeit von mindestens vier Wochen, die inhaltlich dem mit dem Studium der Wirtschaftsmathematik angestrebten Beruf entspricht. Dies umfasst z.B. Praktika in Banken, Versicherungen, Investment- und Financial-Consulting Unternehmen, Finanzbehörden, etc. Besteht Zweifel, ob ein angestrebtes Praktikum den Anforderungen entspricht, so ist eine Anfrage diesbezüglich mit einer Kurzbeschreibung des Praktikuminhalts an die Kontaktstelle für Studierende der Mathematik zu stellen. Zur Anrechnung eines geleisteten Praktikums als Modul P15.2 reichen Sie bitte folgende Dokumente bei der Kontaktstelle für Studierende der Mathematik ein:

  1. Den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auf Anerkennung des Praktikums.
  2. Eine Bestätigung des Betriebs bzw. der Behörde über die Praktikumstätigkeit und Dauer des Praktikums.
  3. Einen Praktikumsbericht, welcher eine schriftliche Zusammenfassung und Reflexion des Praktikums ist und einen Umfang von minimal 6.000 bis maximal 12.000 Zeichen hat.

Anerkennung von Prüfungs- und Studienleistungen / Fachrichtungswechsel

Zur Anerkennung von Prüfungs- und Studienleistungen für den Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik, insbesondere auch für Studierende, die aus einem anderen Studiengang in den Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik wechseln und sich Prüfungsleistungen aus dem vorherigen Studium anrechnen lassen wollen und gegebenenfalls auch eine Fachsemestereinstufung wünschen, folgen Sie bitte den Anweisungen auf der Seite Fachrichtungswechsel / Anerkennungen.

Fragen und Informationen:

Sollten Sie studientechnische Fragen zum Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik haben (Voranmeldung, Kontoauszüge, Anerkennung von Prüfungsleistungen, Bestätigungsschreiben, etc.),  wenden Sie sich bitte an die

Kontaktstelle für Studierende der Mathematik

Sollten Sie inhaltliche Fragen zum Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik haben, wenden Sie sich bitte an die Fachstudienberatung:

>>> Gregor Svindland (es werden keine telefonischen Auskünfte erteilt)

Für Fragen zu BWL-Veranstaltungen im Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik konsultieren Sie bitte die

Nebenfachstudienberatung der BWL